Corona und 3. Oktober – Deutschland singt – 2020 auf jeden Fall!

Corona ist immer noch Teil des Alltags in unserem Land. Wir wollen in jedem Fall im ganzen Land zum 30 jährigen Jubiläum der Deutschen Einheit singen und feiern, auch wenn die aktuelle Situation für den 3. Oktober 2020 noch immer nicht absehbar ist. Unser Miteinander ist es wert, mit Dank diesen Tag zu feiern und ein Zeichen der Hoffnung und des Friedens für die Zukunft zu setzen. Wir wollen schließlich keine Konzerte veranstalten, sondern ein Mitmachsingen! Das gemeinsame Singen ist das starke Zeichen des Zusammenhalts. In vielen teilnehmenden Städten gibt es bereits großartige Umsetzungspläne, wie der 3. Oktober den Maßnahmen gerecht umgesetzt werden kann. Mancher Ort verspürt aber noch Unsicherheit wegen der gültigen Coronabestimmungen. Daher wollen wir euch hier vier verschiedene Szenarien vorstellen, wie ihr in jedem Fall den 3. Oktober bei euch vor Ort gestalten könnt. Bitte bindet nach Möglichkeit eure Stadt- und Ortsvertreter in eure Planungen mit ein und versucht sie für das Projekt und fürs Mitmachen zu gewinnen. Chöre und Musikgruppen erkundigen sich bitte über den jeweils aktuellen Stand der Coronabestimmungen bei ihrem Landesverband oder dem Landesmusikrat.

In einigen Bundesländern sind bereits schon wieder Veranstaltungen mit vielen Menschen unter freiem Himmel möglich. Die Vorgaben in den Corona-Verordnungen der Länder sind teilweise recht unterschiedlich und ändern sich häufig. Daher muss euer Konzept auf die jeweils geltenden Regelungen und Rahmenbedingungen vor Ort angepasst werden. Wir machen Mut, trotz dieser Unwägbarkeiten den Planungsprozess für ein Szenario (1–3) auf dem Marktplatz voranzubringen. In jedem Fall versuchen wir von der zentralen Vorbereitungsgruppe – so gut wie möglich – in allen Lagen zu unterstützen. Meldet euch auf der Website mit eurer und einer weiteren Gruppe (Chor, Ensemble, Verein, Gemeinde) an und dann könnt ihr alle Möglichkeiten in unserem Login-Bereich kostenfrei nutzen. Jeder muss für seinen Ort den aktuellen Stand je nach Bundesland verfolgen und das Konzept entsprechend anpassen. Hierfür könnt ihr bei Bedarf auch beim für euch zuständigen Gesundheitsamt nachfragen und die örtliche Polizeibehörde mit einbeziehen. Aber statt des Prinzips „alles oder nichts“, ermutigen wir, ein Zeichen der Hoffnung zu setzen und mutig ein erstes öffentliches Singen und Musizieren in diesem Jahr zu planen. Je nach Entwicklung kann dann bei der Umsetzung auch einfach „abgespeckt“ werden. Seid hierfür kreativ und bereitet am besten mehrere Alternativen vor. 30 Jahre Freiheit und Deutsche Einheit und 75 Jahre Frieden sind es unserer Meinung nach wert, dieses Ereignis mit einer „deutschlandweiten Danke-Demo“ zu feiern. Vielleicht sind wir noch herausgefordert, mit Masken zu singen, was nicht schön ist. Sollte das Virus uns im Land auch noch im Oktober dazu zwingen, haben wir eine Botschaft: Wir lassen uns das Singen und Musizieren nicht nehmen. Wir setzen ein Zeichen des Zusammenhalts und der Verantwortung. Dann singen wir vielleicht durch selbstgestaltete oder bemalte Masken mit Hoffnungsmotiven, oder Dankbarkeitsbekundungen.

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Wir haben hier vier Szenarien vorgedacht. Gerne könnt ihr auch eigene Open-Air-Pläne schmieden. Wichtig ist dabei, dass ihr euch an die jeweils in eurem Bundesland zum 3. Oktober geltenden Corona-Verordnungen haltet. Stimmt euch hier gerne mit eurer Stadt ab, die die Veranstaltung ohnehin genehmigen muss.

Hygienekonzept

Durch die Coronasituation im Land gelten in allen Bundesländern unterschiedliche Bestimmungen für die Durchführung von Veranstaltungen.
Bitte informiert euch daher rechtzeitig darüber und haltet die Vorgaben ein. Allerdings wird fast überall ein Hygienekonzept verlangt.
Das hört sich erst einmal wie eine riesen Aufgabe mit gewaltiger Verantwortung an. Aber wagt euch heran und beschreibt eure Leistungen. Als Hilfestellung hier das beantragte Hygienekonzept in Frankfurt am Main:

Es kann natürlich sein, dass ihr mit einem Konzept startet, die aktuelle Situation im Oktober aber nochmal Veränderungen notwendig machen. Das werdet ihr meistern. Wir leben jetzt in einer Zeit, die Veranstaltungen auch in den nächsten Monaten immer wieder unter diesen Vorbehalten stellen werden. Wir sind in der Lage das zu lernen.
Ihr könnt natürlich für die Sicherheit und Erste Hilfe einen der einschlägigen Notfallhelfer miteinbinden (Rote Kreuz, Malteser, Johanniter, ASB, etc.).

Onlineproben

Wir singen und proben. Alle gemeinsam.
Online. Mitten in Corona-Zeiten.

Szenario 1 – Deutschland singt mit begrenzter Besucherzahl

Ein Ort erwartet z.B. nicht mehr als die erlaubte Besucherzahl inkl. Mitwirkende.

Die Marktplätze können nur mit einer bestimmten Anzahl von Menschen gefüllt werden. Es ist auf notwendigen Abstand zu achten. Grobe Markierungen auf dem Platz mit Kreide können helfen. (Je nach Vorgabe ca. 5qm/Person) Eventuell können die Mitwirkenden auch nicht enger stehen. Eine Bühne für die Mitwirkenden (Abstand beachten) und eine gute Lautsprecheranlage sind eine große Hilfe. Eine Dirigentin oder ein Dirigent leiten die Besucherinnen und Besucher an. Die Moderation und die mitwirkenden Persönlichkeiten begleiten das Programm der „deutschlandweiten Danke-Demo“.

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Szenario 2 – Deutschland singt mit großem Besucheransturm in einer Stadt

Ein Ort erwartet mehr als die vor Ort erlaubte Zahl von Besucherinnen und Besuchern inkl. Mitwirkende.

a) Ihr wählt euch zwei oder drei oder sogar noch mehr Plätze aus, die fußläufig verbunden sind und teilt die Mitwirkenden entsprechend auf. Ansonsten verfahrt ihr wie oben. Die Ordnungskräfte regeln dann unter Umständen die Verteilung der Besucherinnen und Besucher auf die verschiedenen Plätze. Durch den Countdown um 19.00 Uhr fangen alle Plätze in eurer Stadt zur gleichen Zeit an. Vorteil: man trifft sich in der Mitte der Stadt. Das Miteinander wird gestärkt.
b) Ihr sagt gleich, ihr trefft euch auf den Marktplätzen in unterschiedlichen Stadtteilen, wo ihr unter der erlaubten Besucherzahl bleibt, je nach Größe des Platzes. Das hat den Vorteil, dass sich lokale Gruppen noch eher beteiligen und auch am Ende mehr Bürgerinnen und Bürger mit einbezogen werden, die womöglich nicht zu einem zentralen Veranstaltungsort gekommen wären.

Ein Podest oder eine Bühne sowie eine Lautsprecheranlage zur Unterstützung der Mitwirkenden können auch auf kleineren Plätzen hilfreich sein. Jeder Platz braucht eine eigene Moderation und die mitwirkenden Persönlichkeiten im Rahmenprogramm können aufgeteilt werden.

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Szenario 3 – Deutschland singt mit bis zu 100 Personen

Es sind nur Veranstaltungen unter 100 Personen erlaubt.

Hierbei kann es notwendig sein, dass sich jeweils nur ein Chor auf einem Platz trifft – in der Fußgängerzone, im Kirchhof oder auf einem Vorplatz, vor einem Altenheim, einem Krankenhaus etc. – und dorthin bewusst Menschen zum Mitsingen mit Abstand einlädt. Bewohner an den angrenzenden Häusern singen vom Fenster aus mit. Hier kann ein kleiner Handlautsprecher für die Playbacks helfen, die Töne und den Rhythmus zu treffen, wenn keine musikalische Begleitung stattfindet. Man singt mehrstimmig oder einstimmig mit den Bürgern. Alle starten gemeinsam um 19.00 Uhr in der ganzen Stadt. Man weiß voneinander und teilt sich ggf. auch als beteiligte Gruppen auf, so dass an jedem Platz nicht nur eine Gruppe/Verein/Gemeinde ist. Auch über die sozialen Medien kann hier eine Verbindung aufgebaut werden um so in Kontakt bleiben zu können.

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Szenario 4 – Lockdown, Begegnung nur zu zweit oder innerhalb des Haushalts

Es sind gar keine Menschenansammlungen erlaubt, sondern Begegnungen nur in der Familie oder zu zweit. Oder es gibt keine anderen Angebote im eigenen Ort.

Jeder kann auf seinem Balkon, seiner Terrasse, vor seinem Haus oder gemeinsam mit den Nachbarn mitsingen und musizieren.

Wir bereiten ein Online-Livestreaming vor, das über Smartphone, Tablets oder vielleicht sogar über TV empfangen werden kann:

www.3oktober.org/livestream

ZDF-Moderator Tim Niedernote wird pünktlich ab 19.00 Uhr von der Nikolaikirche in Leipzig die einzelnen Lieder anmoderieren. Mit Bildern und Texten, wie bei der Karaoke eingespielt, kann so jeder laut mitsingen.

Natürlich kann die Musik auch über Lautsprecher auf dem Balkon abgespielt werden, wenn man nicht selber musiziert. So entsteht ein riesiger Chor in Deutschland. Jeder kann auf seinem Balkon ein Licht der Hoffnung und des Friedens anzünden und ein Bild von sich auf unserer Website oder in seinen Social-Media-Gruppen hochladen.

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Zuversichtlich planen und flexibel bleiben. Szenario 4 geht immer.
3. Oktober – Deutschland singt – 2020 auf jeden Fall

Seid dabei!

Macht mit bei 3. Oktober – Deutschland singt!

Wir freuen uns, dass Ihr bei euch vor Ort eine Veranstaltung mit in die Wege leiten wollt. Hier geht es zur Anmeldung.

Anmeldung

Wir freuen uns, dass Ihr bei der Initiative „3. Oktober – Deutschland singt“ dabei sein wollt. Hiermit bestätigt Ihr die Planungsphase Eurer Gruppe, erklärt Euch mit dem gemeinsamen Vorgehen einverstanden und bekommt den Zugangscode für den Login-Bereich.

  • Akzeptieren der 5 Grundvereinbarungen als Teil der gemeinsamen Initiative „3. Oktober – Deutschland singt“
    1. Offenes Singen mit allen Bürgern (in dem zentralen Teil kein Konzert)
    2. Open Air auf einem zentralen Platz mit Kerzen
    3. Gemeinsamer Start um 19.00 Uhr mit den ersten 10 gemeinsamen Liedern (siehe Website)
    4. Eigenverantwortliches Planen mit anderen Chören/Gemeinden vor Ort
    5. Einladen eines öffentlichen Vertreters der Stadt/Ort
  • Akzeptieren der Datenschutzbedingungen und der Veröffentlichung der Webseite oder E-Mail-Adresse des Chores/der Gemeinde und später der Veranstaltungsdaten
  • Teilnahme an interner Kommunikation der Aktion via Mail/Telefon und Newsletter
  • Sorgfalt im Umgang mit dem Zugangscode für den Login-Bereich
  • Nutzungserlaubnis des Logos allein für diese gemeinsame Aktion
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Kontakt

Organisationsbüro
Birthe Tietken
Woltmershauser Straße 128a
28197 Bremen

Telefon: 0421 59764142
Mail: office@3-oktober.de

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